Unspunnen

Kinder am Unspunnen

Die Trachtenkinder Wasen – Eriswil haben sich ein Jahr lang auf den grossen «Tag der Jugend» am Unspunnen Fest vorbereitet. 12 vorgegebenen Tänze wurden dafür einstudiert und vorab schon bei mehreren Gelegenheiten vor Publikum vorgetanzt.

Morgens früh um 8.00 Uhr stiegen 20 Kinder mit ordentlichen Trachten, schönen Frisuren und ihren Begleitern in die Cars und fuhren mit aufgeregten Blicken nach Interlaken. Da das Radio zwischenzeitlich nicht funktionierte behalf man sich kurzerhand selbst und sang die Lieder, die die Kindergruppe in letzter Zeit zum Besten gab.

Nach gut verlaufener Fahrt versorgte man sich mit einem gestellten Znüni und davon gestärkt gingen alle gemeinsam in den grossen Kursaal mit anderen 700 Kindern. Als erster Tanz war die «Polonaise« und das war eine grosse Herausforderung, zwischen anderen verwirrten Kindern noch zu wissen, was als nächstes an der Reihe ist. Hier konnten sehr gut die verschiedenen anderen Trachten gesehen und bestaunt werden. da immer neue Kinder an einem vorbeigingen.

Nach den ersten drei Tänzen ging es dann zum Mittagessen in das grosse Versorgungszelt und alles war sehr gut geregelt. Nach der Mittagspause, bei der wir noch das Rösslispiel besuchen konnten oder im Park eine kleine Pause machten, ging es wieder zum Tanzen. Die Kinder und Jugendgruppe tanzte so fleissig, dass ihnen sehr heiss wurde und wir dazwischen immer mal eine Pause zum Verschnaufen brauchten.

Zu dem Lied «Mini Farb und dini» welches gemeinsam gesungen wurde bekam jedes Kind ein farbiges Tuch, das als Souvenir mit nach Hause genommen werden durfte.

Die vielen Proben durch das letzte Jahr wurden sehr belohnt, die Wasen- Eriswiler Kinder kamen bei jedem Tanz sehr gut zurecht und konnten sogar für Kinder aus anderen Gruppen eine Hilfestellung sein.

In dem schönen Ambiente mit so vielen anderen Trachtenkindern einen Tag zu verbringen hat jedes Kind als sehr erlebnisreich empfunden.

Auf dem Heimweg wurde noch ein Glace-Stopp eingelegt und abends um 19.00 Uhr fuhren wir wieder in Wasen ein. Viele waren erschöpft und die Füsse taten ein bisschen weh. Aber alle nahmen schöne Erinnerungen an einen wunderschönen Tag für den Trachtennachwuchs mit. hk

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